Das neue Ölzeitalter am Golf

zenith · 7 July 2026 · read at the source →

Die traditionelle Energieordnung am Golf basierte auf der Annahme berechenbarer Transportwege, beherrschbarer Sicherheitsrisiken und einer koordinierten Produktionspolitik. Der Iran-Krieg hat jedes dieser Fundamente infrage gestellt.

Über Jahrzehnte hinweg stützte sich die Sicherheit der globalen Energiemärkte auf eine weitgehend unausgesprochene Annahme, nämlich dass politische Krisen am Persischen Golf beherrschbar bleiben würden, sodass der ununterbrochene Ölfluss gewährleistet bliebe. Selbst größere Konflikte wurden gemeinhin eher als vorübergehende Störungen denn als grundlegende Infragestellung der Rolle der Region als wichtigste Energieader der Welt betrachtet. Die jüngste Konfrontation mit Iran hat jedoch Schwachstellen offengelegt, die weit über kurzfristige Versorgungsengpässe und Preisschwankungen hinausgehen. Zwar mag ein Waffenstillstand den Tankerverkehr wiederherstellen und die Märkte beruhigen, doch lassen sich die tieferliegenden strategischen Unsicherheiten hinsichtlich der künftigen Energiesicherheit am Golf nicht so einfach ausräumen.

Die Architektur der Energiesicherheit, die den Golf ein halbes Jahrhundert lang prägte, beruhte im Wesentlichen auf drei Annahmen. Erstens galt die Öl- und Gasinfrastruktur am Golf als strategisch unantastbar, da Großmächte wie die USA, Europa und China ein gemeinsames Interesse an deren Erhalt hatten. Zweitens ging man davon aus, dass die militärische Abschreckung durch die USA iranische Angriffe auf potenziell verwundbare Ziele am Golf zuverlässig verhindern könnte. Und drittens sollten die Kosten einer Schließung der Straße von Hormuz für jeden rational handelnden Akteur – einschließlich Iran – stets den Nutzen übersteigen. Diese Annahmen bildeten das Fundament für sämtliche langfristigen Verträge und Investitionsentscheidungen im Zusammenhang mit Öl- und Gasprojekten am Persischen Golf.

Sie begründeten ein Paradigma der Energiesicherheit, das aus dem Jom-Kippur-Krieg und dem arabischen Ölembargo hervorging. Es umfasste eine Reihe von Maßnahmen, die auf der Vorstellung basierten, dass ein gemeinsames wirtschaftliches Interesse am Ölfluss aus der Golfregion als faktische Sicherheitsgarantie dienen würde – stark genug, um selbst feindselig gesinnte Staaten in die Schranken zu weisen. Zu dieser nach 1973 etablierten Architektur gehörten die Diversifizierung der Versorgung, strategische Ölreserven sowie Effizienzstandards auf der Nachfrageseite. Grundsätzlich war das System darauf ausgelegt, künftige Schocks bei der Ölversorgung abzufedern, anstatt die zentrale Rolle des Persischen Golfs für die globale Energiesicherheit zu ersetzen. Öl aus der Golfregion blieb die wichtigste Energieressource, und die Sicherheitsarchitektur basierte auf einer kontrollierten Abhängigkeit von dieser Versorgung.

Die in den 1990er- und 2000er-Jahren steigende Nachfrage aus China, Indien und Südostasien unterstrich die anhaltende zentrale Bedeutung der Ölversorgung aus der Golfregion. Die drei eigenständigen, aber miteinander verknüpften Annahmen – insbesondere die Abschreckungskomponenten – formalisierte 1980 die Carter-Doktrin. Im selben Atemzug sind jahrzehntelange Vereinbarungen zur Stationierung von Truppen in Bahrain, Katar und Kuwait institutionalisiert worden.

Iranische Drohnen, deren Stückpreis auf 20.000 bis 50.000 US-Dollar geschätzt wird, erzwangen den Einsatz weitaus teurerer Abfangraketen, die jeweils zwischen 4 und 15 Millionen US-Dollar kosteten

In den 2010er-Jahren löste Asien den Westen als Hauptabnehmer für Öl- und Gasexporte aus der Golfregion ab, doch die Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz dieser Exporte bestimmten weiterhin die USA. Asien profitierte von der Stabilität, die diese Sicherheitsannahmen gewährleisteten, ohne einen Teil der Lasten zu tragen, die für deren Aufrechterhaltung erforderlich waren. Keine dieser Annahmen wurde jemals im Ernstfall eines tatsächlichen Konflikts auf die Probe gestellt – bis zu dem jüngsten militärischen Konflikt, der am 28. Februar 2026 begann.

Diese drei Ausprägungen leiten sich aus einer tieferliegenden, gemeinsamen Grundannahme ab, dass das rationale wirtschaftliche Eigeninteresse der Großmächte eine hinreichende Sicherheitsgarantie bietet. Die Unantastbarkeit, die Abschreckung und die Kosten-Nutzen-Rechnung in Bezug auf die Straße von Hormuz sind drei Konsequenzen dieses einen Glaubenssatzes. Während des Iran-Kriegs scheiterten alle drei Paradigmen auf eine Weise, die sich gegenseitig verstärkte.

Die Annahme, dass gemeinsame wirtschaftliche Interessen die Infrastruktur am Golf strategisch unangreifbar machen, brach zusammen, als Iran die Energieanlagen angriff, die diplomatischen und militärischen Konsequenzen in Kauf nahm und seinen Kurs fortsetzte. Die Logik der gemeinsamen Interessen versagte aufgrund der besonderen Position Irans als ein Land, das weitgehend von jenen Handelsbeziehungen ausgeschlossen war, die eine Schließung der Straße von Hormuz für alle anderen zu einer Katastrophe machen würden. Für Teheran spielte die Sicherheit am Golf nicht dieselbe Rolle wie für Dubai, Doha und Riad – oder gar für Beijing und Tokio. Bis 2026 hatte Iran die Kosten für den Ausstieg aus der globalen wirtschaftlichen Integration bereits verkraftet. Eine Schließung der Straße von Hormuz verursachte für ein Land, das sich über Jahrzehnte hinweg an den Ausschluss angepasst hatte, vergleichsweise geringe zusätzliche Kosten.

Die Annahme, dass die militärische Abschreckung der USA iranische Angriffe zuverlässig von den Energieanlagen am Golf fernhalten könnte, beruhte im Wesentlichen auf einem Bedrohungsszenario aus dem Tankerkrieg der 1980er-Jahre in Reaktion auf iranische Seeminen, Schnellboote und landgestützte Anti-Schiffs-Raketen. In diesem Modell fungierte die US-Militärpräsenz – etwa durch die Fünfte Flotte in Bahrain – als strategisches Abschreckungsmittel. Der Konflikt in diesem Jahr offenbarte jedoch, dass dieses Modell – zumindest aus wirtschaftlicher Sicht – nicht mit den Fortschritten der asymmetrischen Kriegsführung vereinbar ist. Iranische Drohnen, deren Stückpreis auf 20.000 bis 50.000 US-Dollar geschätzt wird, erzwangen den Einsatz weitaus teurerer Abfangraketen, die jeweils zwischen 4 und 15 Millionen US-Dollar kosteten. Die Verteidigung der Energieinfrastruktur am Golf gegen anhaltende Salvenangriffe der Revolutionsgarde erwies sich als wirtschaftlich untragbar – selbst wenn der politische Wille dazu vorhanden gewesen wäre

Die saudi-arabische Ost-West-Pipeline nach Yanbu am Roten Meer und die Rohöl-Pipeline von Abu Dhabi nach Fujaira am Golf von Oman können nur einen Teil der Ölexporte dieser beiden Länder bewältigen

Aus technischer Sicht war das Energieexportsystem der Golfregion auf maximalen Öldurchsatz bei minimaler Redundanz ausgelegt. Die betroffenen Länder investierten Hunderte Milliarden Dollar in konzentrierte Mega-Infrastrukturen, die auf einer einzigen Exportroute basierten. Die asymmetrische Kriegsführung Irans zielte genau darauf ab, diese Abhängigkeiten auszunutzen. Die Pipelines zur Umgehung der Straße von Hormuz neutralisieren die Risiken für diese Engpässe nicht vollständig, sondern bieten lediglich teilweise und zudem anfällige Alternativen. Die saudi-arabische Ost-West-Pipeline nach Yanbu am Roten Meer und die Rohöl-Pipeline von Abu Dhabi nach Fujaira am Golf von Oman können nur einen Teil der Ölexporte dieser beiden Länder bewältigen.

Diese beiden begrenzten Alternativen liegen zudem weiterhin im Reichweitebereich jener Drohnen- und Raketensysteme, die zuvor bereits den Ölfluss in der Meerenge unterbrochen hatten. Andere Länder wie Katar, Bahrain, Kuwait und der Irak verfügen weder über die geografischen noch über die logistischen Voraussetzungen, um eine echte Ausweichroute für den Notfall zu schaffen. Ein staatlich gestütztes Versicherungssystem scheint eine der ersten Reaktionen auf diese Krise zu sein. Doch selbst wenn die Golfstaaten eigene staatliche Seeversicherungen anbieten würden, wären damit langfristige wirtschaftliche Risiken verbunden.

Im Laufe des Konflikts in diesem Jahr demonstrierte Iran, dass die Energieinfrastruktur am Golf gezielt angegriffen und gestört werden kann und ihre Verteidigung mit hohen Kosten verbunden ist. Die Ölpreise kletterten kurzzeitig auf über 100 US-Dollar pro Fass, die europäischen Gaspreise schossen in die Höhe, und die Versicherungskosten explodierten. Die Kriegsrisikoprämien für Supertanker stiegen von rund 250.000 US-Dollar auf 3 Millionen US-Dollar pro Fahrt, während einige Offshore-Anlagen nur noch schwer oder gar nicht mehr zu versichern waren. Auch wenn sich Preise und physische Infrastruktur wieder erholen können, hat der Konflikt die Risikokalkulationen, auf denen Investitionen im Energiesektor der Golfregion beruhen, dauerhaft verändert. Höhere Versicherungsprämien treiben die Finanzierungskosten in die Höhe, schmälern die Attraktivität neuer Projekte und könnten letztlich jene Investitionen einschränken, die zur Aufrechterhaltung der Förderung in den sich langsam erschöpfenden Ölfeldern erforderlich sind.

Die Auswirkungen gehen weit über den Golf selbst hinaus. Jahrzehnte des ungestörten Transports durch die Straße von Hormuz haben das globale Energiesystem geprägt – insbesondere in Asien, wo viele Raffinerien auf Rohöl aus der Golfregion ausgelegt sind und nicht ohne Weiteres auf andere Lieferanten umstellen können. Selbst wenn die Ölströme wieder das Vorkriegsniveau erreichen, wird die erhöhte Risikowahrnehmung noch jahrelang in Investitions- und Versicherungsmodelle einfließen und sich auf langfristige Verträge, die Produktionsplanung sowie die Staatseinnahmen in der gesamten Region auswirken.

Weder der Waffenstillstand noch ein mögliches langfristiges Abkommen können die erhöhte Risikowahrnehmung vollständig rückgängig machen

Der Konflikt hat zudem tiefgreifendere strukturelle Schwachstellen offengelegt. Schätzungen zufolge könnte die Instandsetzung beschädigter regionaler Infrastruktur zweistellige Milliardenbeträge kosten, was die Investitionskapazität der Staatsfonds der Golfstaaten im Ausland einschränken könnte. Gleichzeitig sehen sich die Exporteure auf den asiatischen Märkten einem verschärften Wettbewerb gegenüber, da alternative Anbieter – darunter US-amerikanische LNG-Produzenten – dort bereits Marktanteile gewonnen haben. Dieser Druck könnte die Staaten dazu veranlassen, Flexibilität über kollektive Abstimmung zu stellen, wie die Entscheidung der VAE, aus der OPEC auszutreten, es bereits verdeutlicht.

Von besonderer Bedeutung ist, dass der Krieg die Sichtweise der Golfstaaten auf das Thema Energiesicherheit grundlegend verändert. Große, zentralisierte Anlagen erwiesen sich als anfällig für Raketen- und Drohnenangriffe, was Debatten über eine dezentralere und widerstandsfähigere Energieinfrastruktur angestoßen hat. Abgesehen von physischen Anlagen ist der Energiesektor der Region auch stark auf das Fachwissen ausländischer Arbeitskräfte angewiesen. Ein anhaltendes Gefühl der Unsicherheit könnte die Fähigkeit der Golfstaaten untergraben, jene qualifizierten Fachkräfte zu gewinnen und zu halten, die für den Betrieb der zunehmend komplexen Energiesysteme erforderlich sind. Das Ergebnis ist nicht bloß eine vorübergehende Versorgungsunterbrechung, sondern ein dauerhafter Wandel der strategischen Grundlagen der Energiesicherheit in der Golfregion.

Das erste Treffen zwischen den USA und Iran – vermittelt durch Katar und Pakistan in der Schweiz im Anschluss an die Unterzeichnung der Absichtserklärung (MoU) – deutet darauf hin, dass beide Seiten weiterhin an einem diplomatischen Weg festhalten. Die Finanz- und Energiemärkte haben positiv reagiert. Die Ölpreise setzen ihren seit Mitte Juni anhaltenden Abwärtstrend fort. Dies spiegelt die Erwartung wider, dass die unmittelbare Gefahr eines umfassenden regionalen Krieges zurückgegangen ist. Doch dieser Optimismus an den Märkten darf nicht mit einer Rückkehr zum Status quo ante verwechselt werden.

Der Waffenstillstand bleibt fragil. Zwar hat er die Wiederaufnahme des Tankerverkehrs für Öl und LNG durch die Straße von Hormuz ermöglicht und die unmittelbaren Sorgen um die Versorgungslage verringert, doch bekämpft er lediglich die Symptome der Krise, nicht deren strukturelle Folgen. Weder der Waffenstillstand noch ein mögliches langfristiges Abkommen können die erhöhte Risikowahrnehmung, die sich mittlerweile an den Energiemärkten der Golfregion festgesetzt hat, vollständig rückgängig machen. Investoren, Versicherer und Reedereien haben die Verwundbarkeit kritischer Infrastruktur und maritimer Transportwege unter den Bedingungen moderner Raketen-, Drohnen- und Cyberkriegsführung vor Augen geführt bekommen. Infolgedessen hat der Konflikt ein neues Risikoniveau etabliert, das Entscheidungen zur Kapitalallokation, die Preisgestaltung bei Versicherungen sowie die strategische Planung noch lange nach Abschluss der laufenden Verhandlungen prägen wird.

Energiesicherheit ist nicht mehr nur eine Frage der Produktionsmengen, sondern zunehmend der infrastrukturellen Anpassungsfähigkeit und der Marktflexibilität

Die Beständigkeit eines künftigen Rahmens für die Energiesicherheit am Golf wird weniger vom Bestehen eines Waffenstillstands abhängen als vielmehr von der Fähigkeit regionaler und internationaler Akteure, sich auf diese neuen Realitäten einzustellen. Drei strukturelle Reaktionen verdienen besondere Aufmerksamkeit. Erstens müssen die Golfstaaten den Übergang zu dezentraleren und widerstandsfähigeren Energiestrukturen beschleunigen. Zweitens erwiesen sich Seeversicherungen als einer der kritischsten Schwachpunkte des bestehenden Exportsystems. Die Entwicklung staatlich abgesicherter oder multinationaler Versicherungsmechanismen sollte daher zu einer strategischen Priorität werden, bevor eine neue Krise ausbricht. Drittens erfordert Flexibilität auf der Verbraucherseite erhebliche Investitionen. Sowohl asiatische als auch westliche Importeure müssen ihre Abhängigkeit von bestimmten Rohölsorten aus der Golfregion verringern, indem sie in die Umrüstung von Raffinerien und in Diversifizierungsstrategien investieren.

Der Konflikt hat zudem ein umfassenderes Paradoxon innerhalb des globalen Energiesystems verdeutlicht. Die USA haben sich zu einem bedeutenden Öl- und Gasexporteur entwickelt und verfügen über beachtliche Produktionskapazitäten. Dennoch sind viele Raffinerie- und Vertriebsnetze weltweit – einschließlich Teilen der USA selbst – weiterhin auf jene Rohölqualitäten ausgelegt, die historisch gesehen von den Produzenten am Golf geliefert wurden. Infolgedessen führen Störungen am Golf weiterhin zu weltweiten Preisschwankungen, selbst wenn andernorts alternative Versorgungsquellen zur Verfügung stehen. Energiesicherheit ist somit nicht mehr nur eine Frage der Produktionsmengen, sondern zunehmend der infrastrukturellen Anpassungsfähigkeit und der Marktflexibilität.

Vor diesem Hintergrund könnte sich die Entscheidung der VAE, die OPEC zu verlassen, als früher Indikator für einen umfassenderen Wandel erweisen. Künftige Energieexporteure dürften der Flexibilität, der Redundanz und der strategischen Autonomie zunehmend Vorrang vor einer kollektiven Marktsteuerung einräumen. Dann wäre die nachhaltigste Folge des Konflikts nicht die vorübergehende Schließung der Straße von Hormuz oder die Volatilität der Ölpreise, sondern die schrittweise Herausbildung eines neuen Paradigmas der Energiesicherheit am Golf: eines, in dem Resilienz Vorrang vor Effizienz hat und die landeseigene Energiesicherheit schwerer wiegt als kollektive Abstimmung.

Der Waffenstillstand mag die unmittelbaren Kampfhandlungen beendet haben, doch er hat die Voraussetzungen, die die Energiemärkte am Golf über das letzte halbe Jahrhundert hinweg prägten, nicht wiederhergestellt. Die Herausforderung für die politischen Entscheidungsträger besteht daher nicht bloß darin, den Frieden zwischen den derzeitigen Konfliktparteien zu wahren. Es gilt vielmehr, ein regionales Energiesystem zu schaffen, das auch unter der Erwartung funktionieren kann, dass künftige Störungen möglich – und womöglich sogar wahrscheinlich – sind. Die Zeit nach 2026 am Golf wird nicht durch die Rückkehr zur Stabilität geprägt sein, sondern dadurch, wie effektiv sich Regierungen, Unternehmen und Verbraucher an eine Welt anpassen, in der Stabilität nicht mehr als selbstverständlich vorausgesetzt werden kann.

Hessam Habibi Doroh ist Forscher am Institut für Friedenssicherung und Konfliktmanagement (IFK) an der Landesverteidigungsakademie in Wien. Dr. Cyrus Ashayeri forschte am Center for Strategic and International Studies (CSIS), beriet nationale Ölgesellschaften in Saudi-Arabien sowie den VAE und war Ende 2025 als leitender Berater für digitale Transformation bei QatarEnergy in Doha tätig. Derzeit ist er als Principal Technologist bei Beyond AI tätig, wo er die KI-Strategie und den Technologietransfer für große internationale Energieunternehmen verantwortet.

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